«An UMB schätze ich vor allem das Team und die abwechslungsreichen Aufgaben. Ich bin stolz, dass ich unsere Lernenden auf ihrem Weg begleiten darf.»

Vanessa Rüegg, System Engineer und Berufsbildnerin

Lernende bei UMB: «Wir alle sind sehr wissbegierig»

14.08.2017

Das Great Place to Work Institute zeichnet jährlich die besten Arbeitgeber in Europa aus. UMB wurde mehrfach als beste Schweizer Arbeitgeberin der Kategorie «bis 249 Mitarbeitende» gekürt. Europaweit wurde UMB bestes Schweizer Unternehmen. Was macht die Ausbildung und den Arbeitsalltag bei UMB derart aussergewöhnlich? Drei Lernende und zwei Kolleginnen und Kollegen erzählen von ihren Erfahrungen. 

 

UMB Kolleginnen und Kollegen im Interview

Gesprächsrunde, von links nach rechts: Thierry (System Engineer), Vanessa (Berufsbildnerin), Zino (Lernender 1. Lehrjahr), Diana (Lernende 3. Lehrjahr), Terence (Lernender 4. Lehrjahr - und mittlerweile System Engineer bei UMB)

Der 20-jährige Terence ist ein eher stiller Zeitgenosse. Aber kommt er auf seinen Arbeitgeber UMB zu sprechen, gerät der IT-Lernende schnell in Fahrt: «Schon als ich mich hier bewarb, begeisterte mich der familiäre Umgang! Ich spürte: Hier kann ich so sein, wie ich bin.» Die anderen vier am Tisch pflichten ihm sofort bei. Es wird viel gelacht an diesem Nachmittag, an dem drei Lernende und zwei ausgelernte Kollegen von UMB sich darüber austauschen, was ihnen an ihrer Ausbildung und ihrem Arbeitsalltag gefällt. Dabei fällt wieder und wieder der Begriff «Begeisterung».

Zino: Bei mir war es vor allem der kollegiale und respektvolle Umgang, der mich gleich begeisterte! Als ich dann die Zusage von UMB in der Tasche hatte, suchte ich natürlich nicht mehr weiter.

Diana: Auch mich überzeugte UMB sofort. Stellt euch vor: Schon am zweiten Schnuppertag konnte ich ganz locker mit dem CEO plaudern, als ich ihm zufällig begegnete – das fand ich super!

Vanessa: Der Umgang ist wirklich sehr familiär: Ich wurde sehr schnell ins Team aufgenommen. Gleichzeitig konnte ich selbst wählen, welche Richtung mir zusagt, und meine Zukunft hier aktiv gestalten.

Diana: Das ist eben UMB: Die Persönlichkeit wird hier ernst genommen, finde ich.

Thierry: Das stimmt! Auch ich habe hier eine spannende Lösung gefunden, die zu mir passt – und die Hierarchie ist eher flach, was zum Arbeiten sehr angenehm ist. Die vielen Teamevents schweissen uns zusammen: Hier ist man gut verankert.

Aussergewöhnliche Laufbahn willkommen!

Thierry hat eine eher ungewöhnliche Laufbahn hinter sich, bis er zu UMB stiess. Der 25-Jährige hat sich nach seiner Matura überlegt, an der ETH Informatik oder Elektrotechnik zu studieren. «Der riesige Anteil an Mathematik hat mir dann aber doch nicht zugesagt», sagt Thierry zu seiner Entscheidung, schliesslich eine Informatiklehre zu beginnen. Seinen Arbeitsalltag bei UMB im Bereich Monitoring findet er sehr abwechslungsreich. Berufsbegleitend macht Thierry seinen Bachelor Studiengang an der ZHAW. Ihm gefällt es, dass er – ausser bezüglich Terminen, die es einzuhalten gilt – selber entscheiden kann, wie er vorgeht. Terence, der jetzt im vierten Lehrjahr ist, pflichtet ihm hinsichtlich der Methodenfreiheit bei und unterstreicht, dass auch Lernende viel Selbstverantwortung hätten. Während der 4-jährigen Informatiklehre arbeiten die Lernenden in ganz unterschiedlichen Bereichen – allen gemeinsam ist, dass sie «Rätsel knacken», wie Thierry es formuliert.

Vanessa: Einer der Hauptbestandteile der Lehre ist, dass man lernt, ein Problem in seine Bestandteile zu zerlegen: So lässt sich die Lösung am ehesten finden. Die Lernenden bekommen kleine Projektaufgaben, um sich das Basiswissen zu erarbeiten; für ihre Arbeit müssen sie etwa wissen, was ein Server ist oder was ein PC eigentlich beinhaltet. Ansonsten ist alles sehr individuell: Je nach Problem, dem die Lernenden begegnen, erarbeiten sie sich anderes Wissen. Sie agieren sehr selbstständig, und gleichzeitig ist der Austausch mit den Kollegen enorm wichtig.

Zino: Ich bin jetzt im ersten Lehrjahr und kümmere mich etwa um ein Outlook, das nicht funktioniert, oder den Beamer, der immer mal wieder nicht läuft.

Terence: Als Lernender kann man zwar gewisse Sachen nicht wissen, trotzdem wird man bei UMB immer ernst genommen. Wir lernen, uns in der IT-Welt zu bewegen und sie selbstständig zu entdecken. Und: Je mehr ich weiss, desto schneller lerne ich.

Diana: Im dritten Lehrjahr löse ich erweiterte Probleme: Kommt der Servicedesk mit seinem Knowhow nicht weiter, gibt er die Aufgabe an uns weiter. Wir sind sozusagen auf der zweiten Stufe der Taskforce. Zudem arbeite ich direkt für verschiedene Kunden; das mache ich extrem gern, obwohl einem der Zeitdruck dann schon im Nacken sitzen kann.

Zino: Stimmt! Oft haben wir zwar keine direkten Zeitvorgaben, doch ich möchte schon immer schneller werden – vor allem, weil ich ja weiss, dass jemand auf meine Lösung wartet.

Wer um Hilfe fragt, der kriegt sie!

Über das Bild vom eigenbrötlerischen Informatiker, der allein in seinem Kämmerchen an Lösungen tüftelt, müssen alle am Tisch lachen. Diana erzählt, dass sie dieses Vorurteil zuerst auch hatte und verschiedene Möglichkeiten in Betracht zog: «Ich war mir zuerst überhaupt nicht sicher, was ich will, und schnupperte an den verschiedensten Orten: als Krankenschwester, im kaufmännischen Bereich und sogar als Werbefachfrau.» Der Teamspirit bei UMB und die abwechslungsreichen Aufgaben in der Informatik überzeugen sie dann aber gleich. Die Informatik ist zwar ein sehr weites Feld, wo die Lernenden vergleichsweise schnell eine Richtung einschlagen. Die Zusammenarbeit steht aber für alle Kolleginnen und Kollegen an erster Stelle.

Diana: Die eigene Motivation ist natürlich auch sehr wichtig: Man muss sich gern in die Arbeit reinknien und Lust haben, den kniffligen Problemen auf den Grund zu gehen. Gleichzeitig ist es bei UMB aber toll, dass man immer unterstützt wird: Wer hier um Hilfe fragt, der kriegt sie!

Vanessa: Ja, alle Kolleginnen und Kollegen haben viel Geduld mit den Lernenden und verdrehen nicht die Augen, wenn sie um Unterstützung gebeten werden – das finde ich extrem wertvoll.

Zino: Als Lernender im 1. Jahr muss ich für erfahrene Informatiker IT-Probleme lösen: Das kann einem schon Respekt einflössen, auch wenn alle sehr nett sind – und jedes Mal weiss ich ein bisschen besser, wie es läuft.

Thierry: Genau, es ist definitiv ein Learning by Doing! Das Wissen erarbeitet man sich, indem man bei neuen Tasks alle Eventualitäten ausschliesst, recherchiert und vor allem bei Kollegen andockt. Wenn man dann einen gewissen Grundstock hat, geht es dann immer schneller mit dem Dazulernen –­ es ist aber wichtig, am Ball zu bleiben!

Vanessa: Das ist sehr wichtig, denn IT ist extrem vielseitig: Wenn ich etwa einen anderen Informatiker kennenlerne, heisst das nicht, dass ich weiss, was er macht.

Informatik Lernende sind offen und neugierig

In den offenen Büros von UMB sind die Grenzen fliessend – je nach Aufgabe und Problemstellung fragt man hier jemand anderes um Unterstützung, wenn man bei einem Problem nicht weiterkommt. Davon können die jungen Informatiker und Informatikerinnen enorm profitieren, denn sie lernen viele Gebiete und Vorgehensweisen kennen. Alle nicken zustimmend, wenn Diana die Zusammenarbeit beschreibt: «Wir sind offen und neugierig, wir stellen gern Fragen und unterhalten uns gern mit anderen. Und ja: Wir alle sind sehr wissbegierig.» Auch nach der Lehre scheint man nicht auszulernen – genau das gefällt den Lernenden besonders.

Zino: In der Informatik muss man zukunftsorientiert denken und ein breites Interesse für die Technik haben. Ich recherchiere gern in vielen verschiedenen Bereichen und arbeite gern selbstständig.

Diana: Wer gern dazulernt und aktiv bleibt, ist – vor allem bei UMB – als Informatikerin am richtigen Platz. In der IT hat jeder sein Spezialgebiet und seinen eigenen Zugang zu den verschiedenen Themen. Das macht die Zusammenarbeit sehr spannend.

Vanessa: Genau, und wir sind alle Teamplayer, das ist auch ein wichtiger Punkt. Die Einstellung ist enorm wichtig – wenn jemand wirklich lernen möchte, müssen die Noten nicht immer die besten sein. Ich möchte lieber jemanden im Team, der sich aktiv beteiligt, als jemanden mit Bestnoten, der eigentlich gar keine Lust hat, dabei zu sein.

Zino: Dabei muss man manchmal ein wenig über seinen Schatten springen und sich getrauen, immer nachzufragen – aber das wird einem bei UMB wirklich nicht schwergemacht.

Weiterbildung in der hauseigenen Academy

Dass auch seine Kollegen und Kolleginnen interessiert sind und stets dazulernen wollen, ist für Terence ein wichtiger Faktor der Arbeitsqualität: «Es macht einfach mehr Spass, gemeinsam Lösungen zu finden und die verschiedenen Erfahrungen zu kombinieren.» Weiterbildung ist denn auch nicht nur für die Lernenden ein wichtiges Thema: UMB hat eine hauseigene Academy, die verschiedenste Workshops anbietet, fachspezifisch oder etwa auch im Bereich Personalentwicklung. Das Innovationsportal von UMB wird indessen für die verschiedensten Anfragen genutzt, wie sich im Gespräch zeigt.

Vanessa: Unsere Leistung wird ernst genommen, und dazu gehört auch, dass wir super ausgerüstet werden und die Möglichkeit haben, uns weiterzubilden. Das macht die Arbeit schon um einiges schöner, weil man sich sehr wertgeschätzt fühlt.

Diana: So erlebe ich das auch: Ich gebe mir Mühe, mich weiterzuentwickeln, dafür werde ich mit viel Anerkennung belohnt. Die Academy und das Innovationsportal sind weiter wichtige Punkte, die uns zeigen, dass wir wichtig sind.

Vanessa: Genau, im Innovationsportal können wir etwa die verschiedensten Ideen vorschlagen: Diese werden von der Geschäftsleitung geprüft und je nachdem auch umgesetzt. Meine letzte Anfrage etwa, ob die Lernenden Privatgeräte supporten dürfen, weil sie dabei viel lernen können, wurde angenommen.

Thierry: Ich habe angefragt, ob man neben T-Shirts auch Pullis mit dem neuen Logo machen könnte. Als nächstes werde ich auf dem Innovationsportal mal anfragen, ob wir nicht UMB-Badehosen bestellen könnten!

Momentan brauche sie eher noch den UMB-Regenschirm, antwortet Diana lachend. Die drei Lernenden und die zwei Kolleginnen und Kollegen sind bei UMB am richtigen Ort – und im Gespräch mit ihnen wird schnell klar, warum das so ist. Dennoch lässt es sich Thierry nicht nehmen, möglichen Bewerbenden einen abschliessenden Tipp zu geben: «Der Name des Unternehmens – Unterwegs mit Begeisterung – sagt es: Wer Begeisterung mitbringt, ist hier genau richtig!»