IT Operations Manager als Schlüsselfunktion: Vom Techniker zum digitalen Vermittler!

Renato Petrillo - 21.09.2018


Foto Adobe Stock


Der Betrieb einer eigenen IT-Infrastruktur hat in vielen Unternehmen keine Priorität mehr; wichtig ist eine funktionierende Schnittstelle zwischen internen Stakeholdern und externen Serviceprovidern. IT-Operations-Spezialisten, die bisher vor allem durch technische Fähigkeiten glänzten, werden sich zunehmend als Service-Integratoren und Vermittler profilieren müssen.

 

Die rasant voranschreitende Digitalisierung, mit der verstärkten Nutzung von Cloud-Technologien und  der zunehmenden Automatisierung der Prozesse, ändern die Art und Weise, wie IT im Unternehmen bereitgestellt wird. Das IT-Operations-Team ist für den Betrieb der betrieblichen IT-Plattform und der darauf laufenden Applikationen verantwortlich. Dazu braucht es sowohl Fachwissen als auch organisatorische Fähigkeiten. Die Ansprüche an Business-IT-Infrastrukturen werden im digitalen Zeitalter immer grösser -  Applikationen müssen schneller, sicherer und stabiler funktionieren, als je zuvor, mit weniger Personal und zu tieferen Kosten. Durch diese erhöhten Ansprüche, steigt auch die Komplexität der Anlagen; Cloud-Technologien tragen enorm zur Leistungssteigerung und zur IT-Allgegenwärtigkeit bei, sind aber vielschichtig und anspruchsvoll. Hier kommt die Automatisierung ins Spiel.
 

Automatisierung auf mindestens zwei Ebenen

Diese hält auf mindestens zwei Ebenen Einzug: Nämlich sowohl in den geschäftlichen Abläufen entlang der gesamte Wertschöpfungskette, als auch im IT Operations Management.  Heute noch manuell vorgenommene technische Anpassungen an der IT-Infrastruktur werden schon bald durch automatische Arbeitsschritte ersetzt werden, und klassische Service-Management-Aufgaben werden durch digitale Technologien unterstützt werden. Machine Learning, Chatbots und künstliche Intelligenz werden zur effizienten Abwicklung der IT-Operationen am Service-Desk beitragen. Experten gehen davon aus, dass schon in naher Zukunft die meisten technischen Arbeiten automatisiert oder ganz wegfallen werden - was wiederum nach zusätzlichen Qualifikationen im IT-Operations Management ruft: Die Operations-Manager werden zu Bezügern und Vermittlern von Dienstleistungen, Service-Managern und Integratoren, welche die gesamte Servicekette sicherstellen und koordinieren müssen. IT-Operations-Management wird also ganz sicher nicht verschwinden, sondern zu einer der wichtigsten Schlüsselfunktionen für Unternehmen im digitalen Zeitalter werden.

 

Strukturelle Änderungen für den Kundennutzen

Diese strukturellen Änderungen wirken sich nicht nur auf die Operations-Manager aus, sondern bringen konkreten Nutzen für die Kunden.  Dazu gehören: mehr Kosteneffizienz durch die Standardisierung und Automatisierung im Datencenter, professionelles Service-Management, Monitoring und Reporting aus einer Hand sowie eine verbesserte Innovationsbereitschaft und die schnelle Umsetzung von Projekten. Unter dem Strich geht es darum, durch digitale Innovation mehr Effizienz, Wettbewerbsfähigkeit und Gewinn zu schaffen. 

 

 

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