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Apps, Geräte und die Cloud: Vernetzung ohne Grenzen

Holger Ott - 15.11.2019


Expertenbericht von der VMworld 2019, Barcelona


Der europäische Ableger der VMworld,  der Konferenz für Virtualisierung und Cloud Computing, die von VMware veranstaltet wird und auch dieses Jahr wieder in Barcelona stattfand, war auch diesmal ausgezeichnet besucht. Rund 14‘000 Analysten und Journalisten informierten sich an der grössten virtualisierungsspezifischen Veranstaltung der Welt über die neusten Virtualisierungs- und Cloud-Trends. Mit dabei war auch ein Team von UMB, das die folgenden Eindrücke notierte.

 

Die europäische VMworld gibt es seit 15 Jahren, und die Veranstaltung hat viele namhaften Sponsoren, wie Cisco, NetApp, AWS, Intel, HPE, Dell EMC, Hitachi, IBM, Sandisk und Samsung. Die diesjährige Konferenz stand unter dem Motto "Any device, any application, any cloud". Gemeint ist:  Anwender sollen befähigt werden auf jede App zuzugreifen, ganz gleich auf welchem Gerät und aus welcher Cloud. Mit anderen Worten: Endgerät, Applikation und Cloud sollen an jedem beliebigen Ort vernetzbar sein. Den Grundstein dazu hat VMware  bereits vor längerer Zeit mit Workspace ONE gelegt. 

Auch dieses Jahr gab es zahlreiche Ankündigungen; viele davon hatten mit Akquisitionen zu tun. 

 

Unsere Senior System Engineers Massimo Castelberg und Daniel Rieser in Barcelona.

 

Security für vSphere, Horizon, Workspace ONE und die Cloud

Auch das Security-Unternehmen Carbon Black wurde von VMware akquiriert. Analysten gehen davon aus, dass VMware-Mehrheitsaktionär Dell Carbon Black zum bevorzugten Endpoint-Sicherheitsplan für kommerzielle Kunden machen wird. Carbon Black ermöglicht:

die agentenlose Sicherheitslösung für virtuelle Maschinen, Endpoint Security für virtuelle Desktops, Network Threat Analytics für NSX, und Behavioral Endpoint Detection für Workspace ONE. Damit wird Security auf verschiedenen Plattformebenen in einem Produkt konsolidiert.

VMware hat ausserdem VMware Workspace ONE for Microsoft Endpoint Manager angekündigt[1]. Workspace ONE ist eine digitale Plattform, die beliebige Anwendungen auf beliebigen Geräten bereitstellt und verwaltet, indem sie Zugriffskontrolle, Anwendungsmanagement und Multiplattform-Endpunktmanagement integriert. Microsoft Endpoint Manager[2] ist die Konvergenz von Intune- und ConfigMgr-Funktionalität sowie neuen intelligenten Features. Neben Intune und ConfigMgr umfasst Microsoft Endpoint Manager das Device Management Admin Center (DMAC) und Desktop Analytics. 

 

Die Verwaltung von Containern mit Kubernetes erleichtern

Schon im August angekündigt worden war die neue VMware-Produktereihe ‘Tanzu‘, welche die Verwaltung von Containern mit dem Orchestrierungstool Kubernetes vereinfachen soll und eines der Fokusthemen war. Projekt Tanzu[3] soll Container auf VMware auf die nächste Ebene führen. Mit Bitnami lassen sich Apps aus einem Katalog direkt in Container integrieren, mit Kubernetes[4] nahtlos in vSphere integriert, lassen sich Container nativ aus ESXi erstellen, und mit Tanzu Mission Control können alle Cloud Services unabhängig verwaltet werden.

An der Konferenz wurden übrigens auch gesellschaftliche Themen angesprochen. VMware CEO Pat Gelsinger findet Blockchain-Technologie extrem leistungsfähig und potentiell nützlich, für Bitcoin hat er gar keine Sympathien. Die Kryptowährung sei ein Beispiel für Technologie mit negativen gesellschaftlichen Folgen - weil sie für kriminelle Aktivitäten benutzt werde und zu viel Energie verbrauche. 

 

Bei UMB beschäftigen wir uns intensiv mit den VMware-Produkten und haben dadurch viel Knowhow gesammelt. Dieses Wissen aktualisieren wir laufend – und testen neue Lösungen jeweils früh, im hauseigenen Lab, Democenter und Cloud Datacenter. UMB hat bei VMware den höchstmöglichen Partnerstatus - davon können Sie als Kunde direkt profitieren. Kontaktieren Sie uns für zusätzliche Informationen.