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Windows 10 as a Service: immer up-to-date und sicher

Antonello Vernucci - 04.12.2018


Foto: Adobe Stocks


Neue Windows-Versionen verfügbar zu machen, verursachte früher in zahlreichen Unternehmen viel Aufwand. Mit Windows 10 ist es nun möglich, kontinuierlich zu aktualisieren. Anstatt neue Features nur in neuen Versionen hinzuzufügen, werden sie mehrmals pro Jahr angeboten. Gleichzeitig will Microsoft dafür sorgen, dass Windows 10 kompatibel bleibt.

 

Alle paar Jahre wieder, gab es früher ein neues Betriebssystem von Microsoft - oft erst dann, wenn sich die Anwender gerade so schön an das alte OS gewöhnt hatten. Das führte dann auch dazu, dass neue Windows-Versionen in vielen Fällen bei der Einführung Verunsicherung auslösten, und dass veraltete Windows-Versionen oft zu lange im Einsatz blieben. Das soll mit Windows 10 as a Service anders werden. Wenn ältere Windows-Versionen migriert werden, kann nun ein lokaler Aktualisierungsprozess für die automatische Sicherung von Anwendungen, Einstellungen und Daten  verwendet werden. Genauso einfach wird die Bereitstellung von Windows 10-Feature-Updates.  

 

Upgrade, Update, Builds, Channels, Rings

Mit der Umstellung auf dieses neue Windows-as-a-Service-Modell ist es wichtig, einige zentrale Begriffe zu verstehen:

Upgrade. Dabei handelt es sich um eine neue Version von Windows 10, die zusätzliche Features und Funktionen enthält und zweimal pro Jahr veröffentlicht wird (jeweils im März und September).

Feature Updates werden zweimal jährlich veröffentlicht, im März und im September. Damit werden neue Funktionen zu Windows 10 hinzugefügt.

Quality Updates werden monatlich veröffentlicht und liefern sowohl Sicherheits- als auch  andere Updates. Diese sind kumulativ, so dass die Installation des aktuellsten Updates genügt, um alle verfügbaren Aktualisierungen für eine bestimmte Windows-10-Version zu erhalten.

Insider Preview Builds werden während der Entwicklung von Funktionen zur Verfügung gestellt, die dann im nächsten Feature-Update ausgeliefert werden. Damit können Unternehmen die neuen Funktionen zum Voraus testen und die Kompatibilität mit vorhandenen Anwendungen und Infrastrukturen überprüfen.

Servicing Channels lassen Unternehmen wählen, wann neue Funktionen bereitgestellt werden sollen. Der halbjährliche Channel transportiert zweimal jährlich Feature-Updates. Der Langzeit-Wartungskanal, der nur für spezialisierte Maschinen verwendet werden soll - zum Beispiel solche, die medizinische Geräte oder Geldautomaten steuern - liefert alle drei Jahre neue Funktions-Updates.

Deployment Rings sind Teil einer Methode, um Updates von ganzen Gerätegruppen (oder Abteilungen) zeitlich voneinander zu trennen. Bereitstellungsringe sollen das Risiko verringern, das sich durch Updates ergeben kann. So wird die Aktualisierung schrittweise im gesamten Unternehmen bereitgestellt.

 

Nicht in Zugzwang geraten!

Microsoft garantiert pro Feature Update 18 Monate Support. Es gibt weiterhin eine Versionsnummer für Windows 10 Updates. Sie setzt sich aus der Jahreszahl und dem Erscheinungsmonat der Aktualisierung zusammen.

Der verkürzte Release-Zyklus wurde unter anderem deshalb eingeführt, um schneller auf aktuelle Sicherheitsprobleme reagieren zu können. UMB empfiehlt deshalb, jede Aktualisierung mitzumachen, um nicht in Zugzwang zu geraten und plötzlich vom Update-Zwang überrollt zu werden. Wichtig: Die Funktionalität von Clients, Applikationen und Anpassungen muss bei jedem Feature-Update geprüft werden.

 

UMB ist Microsoft Gold Certified Partner.
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