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Container für eine schnellere, schlankere und agilere IT

Thomas Deutsch - 14.08.2019


Red Hat OpenShift4


Try OpenShift 4.1

Im Zeitalter der Digitalisierung und der agilen Software-Entwicklung genügen virtuelle Server oft nicht mehr. IT muss noch schneller, schlanker und flexibler sein. Das ist ein Grund dafür, dass Containerisierung[1] immer breiteren Anklang findet. Die Technologie ist zwar nicht ganz neu - auf dem Mainframe funktionierte sie schon sehr viel früher. In der Gegenwart und im Serverbereich, wo Linux Betriebssysteme weit verbreitet sind, treffen die leichtgewichtigen Container heute aber genau den Nerv der Zeit.

 

Am Anfang stand der Server. Erst war er gross und raumfüllend, dann wurde er immer kleiner und effizienter. Dann kam die Virtualisierung, und kleinere und hocheffiziente Server wurden besser ausgenutzt, Dienste voneinander getrennt. Die IT wurde dadurch schneller, denn der Zugriff auf eine neue virtuelle Maschine war für Teams so einfach und schnell wie nie zuvor. Heute darf man sagen: Container machen die IT agiler und effizienter.

 

Einfamilienhaus, Mehrfamilienhaus, WG

Vereinfacht gesagt, erlaubt es ein Container, genau wie eine virtuelle Maschine (VM), Applikationen auf der gleichen physikalischen Maschine in unterschiedlichen Kontexten laufen zu lassen. Dieser Ansatz ist leichtgewichtiger als eine VM, da keine Hardware emuliert wird und kein komplettes Betriebssystem zur Verfügung gestellt wird. Stattdessen wird das vorhandene Betriebssystem mit Techniken wie Cgroups, Namespaces und Device Mapper in logische, voneinander abgeschottete Abteile unterteilt. Eine einfache Analogie: Das Einfamilienhaus steht für den herkömmlichen, physikalischen Server. Das Mehrfamilienhaus ist ein physikalischer Server mit VMs. Einzelne, abschliessbare Zimmer in einer WG, wo aber Küche, Wohnzimmer und Bad geteilt werden, stehen für Container.

 

Kubernetes ist der neue Standard

Wie bei jedem neuen Trend, gab es am Anfang auch bei der Containerisierung verschiedene konkurrenzierende Ideen und Projekte. Wer viele Container nutzt und diese auch noch skalieren und hochverfügbar haben möchte, braucht dazu eine Orchestrierungslösung, die sich darum kümmert. Docker Swarm, Apache Mesos und Kubernetes waren einige der Projekte, die Lösungen für diese Aufgabe boten. Inzwischen fand eine gewisse Bereinigung statt, und Kubernetes[2] hat sich als der de-facto Standard etabliert. Kubernetes, ursprünglich von Google entworfen, ist ein Open-Source-System, das zahlreiche Container-Tools unterstützt. Während Kubernetes auch manuell installieret werden kann, greift man im professionellen Umfeld gerne auf eine Kubernetes-Distribution zurück. Hier bündelt ein Hersteller Kubernetes, wichtige Plugins und eine Administrationsschnittstelle. Diese bietet er dann zusammen mit kommerziellem Support an. Im Enterprise Umfeld hat sich Red Hat in diesem Feld mit OpenShift,  einem abgerundeten, sicheren Produkt und gutem Support von der Konkurrenz abgesetzt. In der vierten Version bietet OpenShift nun noch mehr Möglichkeiten, einfach und stabil eine eigene Cloud zu betreiben.

 

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Entwickler können grosse Ideen Realität werden lassen, aber die Skalierung im grossen Massstab stellt nach wie vor eine grosse Herausforderung dar. Red Hat OpenShift 4 bietet Self-Service-Umgebungen für die gesamte Lebensdauer Ihrer Apps, damit Entwickler jederzeit eine einheitliche Basis für den Code vorfinden, der den Unterschied macht. Moderne Anwendungen benötigen Ressourcen von mehreren Infrastrukturen. Red Hat OpenShift 4 beinhaltet zentrale Management- und Visualisierungs-Tools, um eine einheitliche Handhabung in der Cloud und im eigenen Unternehmen zu ermöglichen. 

 

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