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Cognitive Intelligenz im Tagesgeschäft: Watson macht‘s vor.

Martin Gartmann - 28.05.2018


Foto: ABB


KI-Branchenführer IBM bricht mit dem Konzept Watson auf immer breiterer Front in den geschäftlichen Alltag ein. Praktische Anwendungen finden sich zum Beispiel in der Industrie, der Energiewirtschaft, der Post oder im Finanzbereich.

Das etablierte amerikanische Branchenmagazin IndustryWeek  argumentiert in einem aktuellen Artikel, KI sei die transformative Technologie dieses Jahrhunderts und übe bereits einen enormen positiven Einfluss auf die Industrie aus. Für den Autor John Hitch ist klar, dass Entscheider nur zwei Möglichkeiten haben: die neue Technologie anzunehmen oder mit ihren Unternehmen unwiderruflich in den Rückstand zu geraten.

 

ABB: KI für Industrie und Energiewirtschaft

Beim Schwedisch-Schweizerischen Industrieriesen ABB hat man sich längst für KI-Anwendungen und die Zusammenarbeit mit IBM entschieden. In einer strategischen Partnerschaft führen die beiden Unternehmen ihr digitales Knowhow zusammen und entwickeln Anwendungen, die in verschiedensten Sektoren Mehrwert schaffen.  So wird künstliche Intelligenz in der Produktion genutzt, um mittels Echtzeit-Produktionsbildern Fehler aufzuspüren, die dann mit Watson analysiert werden. Derartige Prüfungen mussten bis vor kurzem manuell durchgeführt werden.
Generell sorgt der Einsatz von Watson in der Produktion dafür, dass die Produktivität gesteigert und Genauigkeit und Konsistenz verbessert werden. Genauso wie es IBM-Vizepräsident Gene Chao einmal gesagt hat: “KI ist angewandte Wissenschaft. Ohne Anwendung ist KI nur eine coole Sache.“ Das zeigt sich auch in der Energiewirtschaft, wo Watson die Angebots-und Nachfragemuster für elektrische Energie vorhersagt. Anhand der Prognosen für Sonneneinstrahlung, Temperaturen, und Windgeschwindigkeiten kann so die Nachfrage nach Strom kalkuliert werden, und die Energieversorger werden in die Lage versetzt, Lastmanagement und Preise optimieren zu können.

 


Watson und ABB: Produktivität gesteigert und Genauigkeit und Konsistenz verbessert.
Foto ABB, http://new.abb.com/products/robotics/de/industrieroboter/yumi

 

DHL: KI als logistische Intelligenz

IBMs Zusammenarbeit mit Industriepartnern reicht auch in die Logistik. Gemeinsam mit DHL - einem Unternehmen der Deutschen Post - untersuchte man das KI-Potential in der Logistikbranche. Die Schlussfolgerung:  Durch den Einsatz künstlicher Intelligenz kann das Betriebsmodell in der Logistikbranche erneuert werden - reaktives Handeln wird durch proaktives und prädiktives Vorgehen ersetzt. So nutzen KI-Technologien modernste Bilderkennung, um den Zustand von Anlagen und Fracht zu überwachen, vollständig autonome Transporte zu ermöglichen oder Schwankungen der Frachtmengen vorherzusagen. Damit könnten Logistikunternehmen sogar Waren auf den Weg bringen, bevor sie bestellt werden.

 


Watson und DHL: Ersetzt reaktives Handeln durch proaktives und prädiktives Vorgehen.

Foto: https://pxhere.com/de/photo/879908

 

UMB digitalisiert mit Watson, Curo und IBM.

UMB gehört auch zu den zahlreichen Firmen, die bereits IBM Watson-Technologie einsetzen und offeriert in der eigenen Digitalisierungslösung CURO zusätzlich zahlreiche KI-Optionen. UMB kennt IBM und ist der erste IBM Platinum Business Partner in der Schweiz. Wir verfügen  durch die Zusammenarbeit mit der Hochschule Luzern ausserdem über spezifisches KI-Know-how. Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen.