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RPA - der Schlüssel zur digitalen Transformation

Roland Imoberdorf - 31.10.2019


Robotic Process Automation


Roboter können Effizienz und Profitabilität steigern.  Genau deshalb sind sie so populär, die digitalen Mitarbeiter. Immer mehr Unternehmen jeglicher Grösse verlassen sich auf Robotic Process Automation (RPA), welche menschliche Aktivitäten automatisiert, die manuell, repetitiv und regelbasiert sind. 

 

Die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Folgen der Prozessautomatisierung in Zusammenhang mit dem Einsatz von KI sind enorm. Die digitalen Tools sind dabei, die Art und Weise, wie Unternehmen arbeiten, ihre Kunden bedienen und ihre Daten verwalten, zu revolutionieren. Sie eliminieren monotone und wertschöpfungsarme Tätigkeiten (wie zum Beispiel die manuelle Dateneingabe), sie liefern vollständige, korrekte und konsistente Ergebnisse und trägt dazu bei, dass die anstehenden Aufgaben schneller, effizienter und kostengünstiger erledigt werden können. Das zeigt natürlich Folgen für den Arbeitsmarkt. McKinsey & Co. prognostiziert[1], dass sich in den nächsten 20 Jahren global Millionen von Arbeitsplätzen verlagern werden:  "Unsere Szenarien deuten darauf hin, dass bis in zehn Jahren 3 bis 14 Prozent aller Beschäftigten weltweit ihre Berufsgruppe werden wechseln müssen.“ Dieser Umbruch wird für die Betroffenen hoffentlich erleichtert werden, weil die Digitalisierung der Gesellschaft neue Industrien und Millionen von neuen Stellen verspricht.  

 

RPA: praktisch unbegrenzte Einsatzmöglichkeiten

Roboter Prozessautomatisierungstools sind kein Ersatz für die im Unternehmen eingesetzten  Geschäftsanwendungen. Sie automatisieren die manuellen Aufgaben von menschlichen Mitarbeitern und benutzen dazu im Wesentlichen die gleichen Bildschirme, die Ihre Mitarbeiter heute schon betrachten, ausfüllen oder aktualisieren. Dabei werden Daten von einem System in ein anderes übertragen - RPA kann von Menschen lernen und auch Bildschirminhalte lesen.  Zum Einsatz kommt unter anderem eine Technologie namens Screen Scraping. RPA ist in der Lage, die Bildschirmeingabe zu lesen und vom Mitarbeitenden zu lernen, welche Daten in welche Felder abgelegt werden müssen. Mit RPA müssen keine teuren Schnittstellen programmiert werden und ermöglicht einen hohen Automatisierungsgrad und eröffnet praktisch unbegrenzte Einsatzmöglichkeiten.

 

Geschwindigkeit und Effizienzgewinn

Eine Umfrage[2] des holländischen Software-Spezialisten Redwood zeigte, schon bevor RPA zu einem Schlagwort wurde, dass 83 Prozent der IT-Entscheider die Roboterautomatisierung für den Schlüssel zu ihrer digitalen Transformationsstrategie halten. Der wichtigste Vorteil solcher Automatisierung seien Geschwindigkeit, Effizienz und Kosten. Demzufolge geben immer mehr Unternehmen Geld aus, um Aufgaben zu automatisieren, die sich wiederholen. Tools, um diesen Automatisierungsschritt vorzunehmen, gibt es inzwischen viele[3].  Einige Anbieter bieten sogar die Möglichkeit, die Arbeitsweise ihrer RPA-Tools mit einer Versuchsversion kennenzulernen. Wer bereit ist, 35 Minuten zu investieren um sich einige grundsätzliche Kenntnisse über RPA anzueignen, kann dies auf YouTube tun, wo edureka einen kurzen Kurs [4](in Englisch) zum Thema bietet und ganz spezifisch die Anwendung  des RPA-Tools UiPath demonstriert. 

 

RPA zahlt sich in den meisten Fällen schon nach wenigen Wochen aus

UMB ist Partner von UiPath[5] – dem globalen RPA-Leader! Bei UMB beginnt RPA mit einem PoC (Proof of Concept), um das praktische Potential in Ihrem Unternehmen zu demonstrieren und transparent aufzuzeigen, ob sich der Einsatz für Ihr Unternehmen lohnt. Dafür sind drei bis fünf Arbeitstage erforderlich. In den meisten Fällen bringt RPA schon nach wenigen Wochen den Return of Investment. 

Kontaktieren Sie uns, wenn Sie in Ihrem Unternehmen den nächsten Automatisierungsschritt unternehmen wollen. 

 

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