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Die digitale Transformation braucht mehr CIOs als Berater

Patrick Heinzer - 23.01.2018


Bild: (c) Gerd Leonhard, www.gerdleonhard.de


Alle reden von der digitalen Transformation. Doch reden heisst nicht handeln, und Diskussionen münden längst nicht immer in Taten. Tatsache ist, dass weitaus die meisten Unternehmen mit der Digitalisierung weit hinterherhinken und oft weder eine Digitalstrategie besitzen noch einen Umsetzungsplan zur Digitalisierung haben. Es braucht einen neuen Ansatz: Berater mit dem Kompetenzlevel von CIOs, die als digitale Transformationsmanager den IT-Verantwortlichen im Unternehmen zur Seite stehen. Mit dem ‘Digital Business Consultant’ entsteht bei UMB sogar ein neues Berufsbild.

 

Eine neue Schweizer Studie (Digital Switzerland 2017), die den Digitalisierungstand kleiner und mittlerer Unternehmen untersucht hat, ist zu einem ernüchternden Resultat gekommen: 87  Prozent der Befragten sind laut den Autoren der Untersuchung als “digitale Dinosaurier“ einzustufen. Nur gerade 7 Prozent der untersuchten Firmen haben die neue digitale Welt im Griff. Die Gründe für diese Debakel sind naheliegend: Ungenügende finanzielle Mittel und fehlendes Fachwissen führen dazu, dass die digitale Transformation im Keim erstickt wird, obwohl genau dies der Weg für die Unternehmen wäre, um für die Zukunft gerüstet zu sein.

 

CIO oder CFO: Wer ist mehr überfordert?

Die Transformations-Problematik hängt durchaus auch mit den Management-Qualitäten in zahlreichen Unternehmen zusammen, wo der Chief Information Officer die Verantwortung für ICT-Entscheidungen trägt - oder eben nicht. In vielen mittelständischen Unternehmen funktioniert bekanntlich der Chief Financial Officer ganz nebenbei auch noch als CIO - und ist mit dieser Doppelfunktion nicht selten überfordert. Dazu kommt: Der CFO in der CIO-Rolle ist versucht, die IT-Aspekte im Unternehmen vor allem aus der Kostenperspektive zu beurteilen. Aber Kompetenzen, um die digitale Transformation im Unternehmen zu fördern, sind im Allgemeinen dünn gesät, wenn es um IT-Manager in Schweizer Unternehmen geht. Neue digitale Geschäftsmodelle und die rasant fortschreitende IT-Technologie formen die industrielle Revolution 4.0, die bereits in vollem Gang ist. Das Internet der Dinge (IoT) ist nur ein Beispiel dafür. Ausserdem macht die Digitalisierung auch die Verstärkung des Datensicherheitsplans im Unternehmen notwendig.

 

Breit abgestützte Erfahrungen fehlen

Der angesprochene Themenbereich ist noch jung - Fachleute, die auf breit abgestützte Erfahrungen zurückgreifen können, gibt es nur wenige. Kommt dazu, dass ein IT-Verantwortlicher, der die digitale Transformation managen will, über viel Voraussicht und strategisches Verständnis aufweisen muss. Schliesslich geht es darum, gleichzeitig am Puls der Zeit zu sein und die wichtigen Entwicklungen im eigenen Unternehmen zu implementieren. Das kann auf verschiedenen Ebenen schwierig sein, wird aber beinahe unmöglich ohne umfassendes Change-Management. Transformation heisst Veränderung, und Veränderung heisst Stress - vor allem wenn sie ohne geeignete Vorbereitung daherkommt.

 

Ein Beispiel für die erfolgreiche Transformation eines Unternehmens in der IT-Branche ist Microsoft. Vor wenigen Jahren noch sah es so aus, als ob das Unternehmen den Anschluss an die digitale Revolution verpasst habe. Dann kam der neue Chef, Satya Nadella, und der Rest ist Geschichte.

 

Beratung als Ausweg

Einen digitalen Transformationsmanager können sich eigentlich nur die ganz grossen Firmen leisten - und nicht alle tun es. Aber es gibt auch die Möglichkeit sich von kompetenten “Aussenseitern“ beraten zu lassen. UMB, zum Beispiel, bietet unter dem Titel ‘Business Consulting‘  Hand, um die Transformation zu vereinfachen - geschäftsorientiert, innovativ und kompetent. Unter den Fachleuten, die ihr Fachwissen anbieten, ist CIO-Erfahrung keine Ausnahme. Das Einsatzgebiet dieser Business Consultants liegt typischerweise an der Schnittstelle zwischen Fachbereich und Informatik. Die digitale Transformation berührt Unternehmensarchitekten und Entscheider bis auf die IT-Management-Stufe und zur Geschäftsleitung.

 

Neues Berufsbild: Digital Business Consultant

Im Rahmen des digitalen Wandels ist bei UMB ein neues Berufsbild entstanden. Im Bereich Consulting von UMB gibt es den ‘Digital Business Consultant’. Diese Person ist das Bindeglied zwischen der IT- und der Business-Welt. Sie verfügt über langjährige Erfahrungen als CIO wie auch Branchenkenntnisse.
 

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