MacBook Neo am Arbeitsplatz? Ja, aber nur mit Fingerprint-Sensor.
Seit einigen Wochen ist das MacBook Neo, Apples neues Einstiegs-Notebook, auf dem Markt. Es ist so preiswert, dass sich manche Unternehmen fragen, ob sie das Gerät als Alternative zu ihren Windows-Notebooks ins Portfolio aufnehmen sollen. Aber geht das? Kann es neben dem günstigen Preis auch die anderen Anforderungen im Firmenumfeld erfüllen? Wir haben das MacBook Neo im Firmenalltag einem Praxis-Test sowie einer technischen Evaluation unterzogen.
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Auf den ersten Blick punktet das Gerät mit seiner Eleganz. Es ist dünn und leicht und sorgfältig verarbeitet. Dass das Gehäuse aus einem Block Aluminium gefräst wurde, ist für diese Preisklasse aussergewöhnlich. Die Tastatur steht den übrigen MacBook-Modellen in nichts nach. Was erfahrenen MacBook-Nutzern jedoch sofort auffällt, ist das Trackpad: Das Klicken funktioniert hier mechanisch und vermittelt dadurch eine etwas direktere, weniger feine Haptik.
Mehr als genug Leistung – ganz ohne Lüfter
«Für klassische Tätigkeiten wie Microsoft 365, Webanwendungen, Teams-Meetings und allgemeine Administrationsaufgaben ist die Leistung mehr als ausreichend», ist das Fazit unseres Kollegen, der das MacBook Neo drei Wochen im Alltag getestet hat. Wenn man bedenkt, dass das Gerät dabei völlig lautlos läuft – es ist kein Lüfter verbaut – ist dies beeindruckend und bei Windows-Geräten in dieser Klasse so nicht zu finden. Die sparsamen 8 GB Arbeitsspeicher sind dabei nicht negativ aufgefallen: macOS kompensiert dies mit sehr guter Speicherverwaltung und einer schnellen SSD (schnelles Swapping).
Externe Displays stossen an Grenzen
Beim Anschluss externer Displays stösst man relativ schnell an die Grenzen des Geräts. Erwischt man beim Einstecken den falschen der ohnehin nur zwei USB-C-Ports, erscheint eine freundliche Push-Benachrichtigung mit dem Hinweis, den hinteren Port zu verwenden. Der vordere Port unterstützt lediglich USB 2.0 – für einen USB-Stick wäre das zu langsam, andere Geräte lassen sich damit oft gar nicht anschliessen. Maus und Tastatur verbindet man heutzutage ohnehin eher via Bluetooth.
«Die Grafikdarstellung auf dem externen Monitor erreicht nicht die Qualität und Flüssigkeit eines MacBook Pro, auch wenn das Display am richtigen Port angeschlossen ist», fasst unser Kollege treffend zusammen. Auflösungen über 4K werden hochgerechnet und wirken verpixelt; das bestätigt sich auch in einem Test mit dem Dell Q4025QW.
Der Fingerprint-Sensor ist ein Muss
Unser Kollege hat die Gerätevariante mit Fingerabdrucksensor getestet und dabei keine Probleme festgestellt. Bei der Variante ohne Sensor wird der Unterschied rasch spürbar: Jedes Mal, wenn man das Gerät entsperren möchte, greift man instinktiv an die Stelle, an der man den Sensor erwartet – und findet nur eine Taste mit Schloss-Symbol. Das Passwort muss eingegeben werden. Das kostet Zeit – die der Arbeitgeber bezahlt.
Gewichtiger sind aber die Sicherheitsfunktionen, die ohne Fingerprint verloren gehen. Mit macOS 27 (Golden Gate) vereinfacht Apple das Einloggen via Web-Login direkt bei Identity-Anbietern wie Microsoft Entra oder Okta. In Kombination mit dem Fingerabdrucksensor und Passkeys (passwortlose Authentifizierung) entsteht eine Lösung, auf die Ihre IT-Security-Abteilung nicht verzichten möchte – nur weil das falsche MacBook-Neo-Modell bestellt wurde.
Software-Management
macOS läuft auf dem MacBook Neo so stabil und flüssig wie auf den anderen Mac-Modellen. Die eigentliche Herausforderung liegt eher darin, dass in Ihrem Unternehmen möglicherweise noch kein macOS im Einsatz ist. In diesem Fall müssten Sie zuerst ein macOS-Management aufbauen, eine Software-Verteillösung evaluieren und ein Sicherheitskonzept erarbeiten. Das klingt komplizierter als es ist, insbesondere, wenn Sie auf die UMB Standardservices zurückgreifen.
UMB Device Management: Lassen Sie sich ein macOS-Management aufbauen, das alle Aspekte eines professionellen Device-Managements abdeckt – zu einem Fixpreis pro Gerät und Monat. Unsere Workplace-Experten verfügen über tiefes Fachwissen im Apple-Umfeld. Wir kümmern uns um Ihre MacBooks, sie konzentrieren sich auf Ihr Business.
UMB Application Packaging: Ihre MacBooks müssen selbstverständlich mit Software beliefert werden. Mit dem UMB Application Packaging stellen wir Ihre Umgebung mit Software-Paketen zum Stückpreis und unbegrenzten Updates bei unseren Shop-Paketen (einer Auswahl an häufig verwendeten Apps) bereit. Noch unsicher? Lassen Sie Ihre Umgebung von uns prüfen. Mit dem UMB Apple Readiness Assessment stellen wir in einem umfassenden Bericht fest, ob Ihre IT-Infrastruktur für MacBooks bereit ist, und zeigen auf, welche Massnahmen notwendig sind, um den Einsatz von Apple-Geräten reibungslos zu ermöglichen.
Wo das MacBook Neo in Ihr Unternehmen passt
Empfohlen für:
Service-Mitarbeiter_ Personen, die nur sporadisch mit dem MacBook arbeiten und ein leichtes, robustes und mobiles Gerät benötigen.
Team-Lead bis C-Level_ Personen, die viel kommunikative und textbasierte Arbeit leisten (E-Mails, Teams-Calls, Web-Tools) und häufig unterwegs sind.
Sales_ Personen, die ein visuell ansprechendes Gerät benötigen und häufig auf Kundenbesuch sind. Besonders die lange Akkulaufzeit überzeugt hier.
Nicht empfohlen für:
Softwareentwickler_ Personen, die hohe CPU-Performance (Kompilieren) und viel Arbeitsspeicher (Test-Server, virtuelle Maschinen) benötigen. Die teureren Modelle bieten zudem performante AI-optimierte Hardwarekomponenten.
Grafik-Mitarbeiter_ Personen, die häufig Applikationen mit erhöhten Anforderungen nutzen (Bildbearbeitung, Videoschnitt).
Zeichner und Architekten_ Personen, die mit 3D-Bearbeitungssoftware und CAD-Applikationen arbeiten
Haben Sie Fragen zum Einsatz von MacBooks in Ihrem Unternehmen oder möchten Sie ein Apple Readiness Assessment durchführen lassen? Die UMB Workplace-Experten unterstützen Sie gerne.
Marius Baumann
marius.baumann@umb.ch
+41 58 510 14 09
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