Ein KI-gestützter Schutzwall: IBMs Lösungen gegen Cyberbedrohungen
Cyberkriminelle werden immer gieriger: Weltweit haben sie im letzten Jahr durchschnittlich rund 2,3 Millionen Franken Erpressergeld von jedem ihrer Opfer gefordert. Für Unternehmen ist es deshalb extrem wichtig, ihre Daten in Echtzeit zu schützen und im Ernstfall blitzschnell auf einen Angriff zu reagieren. Genau dafür bietet IBM mit FlashCore Module 4 (FCM4), Storage Defender und der neuen Power11-Plattform eine KI-gestützte Lösung, die Bedrohungen sofort erkennt und Wiederherstellung in kürzester Zeit ermöglicht.
#Künstliche Intelligenz #IBM #Cyber Defense
Weltweit geben mehr als 80 Prozent von Unternehmen an, dass sie sich grosse Sorgen über Ransomware machen[i]. Mit gutem Grund. Allein im Gesundheitswesen wurden in den letzten drei Jahren mehr als die Hälfte aller Unternehmen angegriffen[ii]. Der Fortinet Global Threat Landscape Report 2025 berichtet über einen signifikanten Anstieg gestohlener Zugangsdaten[iii]. Dieser Anstieg um 42 Prozent wird durch Angebote von Cybercrime-as-a-Service auf dem Darknet gefördert, wo die Daten gehandelt werden.
Um Datenverluste und Cyberkatastrophen zu verhindern müssen Angriffe also unbedingt frühzeitig erkannt werden. Die Technologie dazu ist durchaus vorhanden. Zum Beispiel von IBM: KI-gestützte Hardware und Software bieten exzellenten Schutz für Unternehmen in hybriden Umgebungen.
Die Stärke von FCM4: KI im Speicher
Das IBM FlashCore Modul 4 (FCM4) ist ein zentraler Bestandteil der IBM FlashSystem-Modelle. Es steckt in allen Systemen, von den kleinen FS5300-Modellen bis zu den grössten FS9500-Systemen, und sorgt für höchste Leistung. Das Besondere daran: Die Technologie integriert Ransomware Threat Detection direkt in die Hardware - ohne Leistungseinbussen. FCM4 analysiert Datenmuster wie Entropie (das Mass für die Unvorhersehbarkeit oder Zufälligkeit von Daten) oder Zugriffsfrequenzen in Echtzeit. Das System braucht weniger als eine Minute, um Anomalien, etwa ungewöhnliche Kompressionsraten, zu erkennen. Das Beste daran: Dies gilt für alle Daten, unabhängig von Applikationen und Betriebssystemen, direkt auf Storage-Block-Ebene. Durch die Integration mit IBM Storage Insights Pro werden Workload-Statistiken erstellt und zusammengeführt, um bei Gefahr sofort Alarm auszulösen. FCM4 ist ein wichtiger Baustein, um Geschwindigkeit und Sicherheit in hybriden Multi-Cloud-Umgebungen zu erreichen.
IBM Storage Defender für die nächste Schutzebene
Die Software-Suite IBM Storage Defender nutzt KI-gestützte Visualisierungstools, die Beziehungen zwischen Speichersystemen, Backups und Benutzergruppen anschaulich darstellen. Bedrohungen wie Ransomware werden farblich hervorgehoben, etwa durch rote Alarme, was Sicherheitsteams ermöglicht, schneller zu reagieren. Die Integration mit SIEM-Tools[iv] wie IBM QRadar und Single Sign-On mit Anbietern wie Microsoft Entra ID sorgt für nahtlose Sicherheit. Storage Defender erstellt automatisch unveränderliche Backups, analysiert Datenmuster wie Verschlüsselungsänderungen und bietet Clean-Room-Unterstützung für Wiederherstellungen in Minuten. In Kombination mit FlashSystem schützt die Lösung Daten über primäre und sekundäre Speicher hinweg und unterstützt komplexe hybride Umgebungen.
IBM Power11 und Power Cyber Vault
Mit der Einführung der IBM Power11-Plattform diesen Sommer, hat IBM den Schutz direkt auf die Rechen-Ebene verlagert. Im Zentrum steht IBM Power Cyber Vault, eine Lösung, welche die neuen Power11-Server mit IBM Flash Systemen und Storage Defender verbindet. Power11 nutzt PowerSC und AI Inference, um Datenströme parallel zu FCM4 zu analysieren, und integriert sich mit Storage Defender für automatisierte Alarme. Power Cyber Vault ist eine integrierte Cyber-Resilienz-Lösung gemäss NIST Cybersecurity Framework[v]. Sie unterstützt Unternehmen dabei, Cyber-Bedrohungen effektiv zu identifizieren, sich davor zu schützen und automatisch darauf zu reagieren.
IBM Cyber Vault bietet Schutz vor Cyberangriffen, Datenkorruption und Verschlüsselung, mit proaktiv erstellten unveränderlichen Snapshots, die automatisch erfasst, gespeichert und nach einem benutzerdefinierten Zeitplan getestet werden. Diese Plattform schafft isolierte Umgebungen mit unveränderlichen Backups und ermöglicht Bedrohungserkennung in Echtzeit. IBM Power Cyber Vault minimiert Wiederherstellungszeiten auf Minuten und schützt vor hohen Kosten (zum Beispiel Lösegeldforderungen von Cyber-Erpressern), indem er orchestrierte Recovery-Prozesse ermöglicht. Die Plattform bietet zudem optimierte Skalierbarkeit, um Workloads in hybriden Multi-Cloud-Umgebungen effizient zu verwalten, und unterstützt bis zu 24 TB Speicher pro Knoten. Neue hardwarebasierte Sicherheitsmodule (HSMs) erhöhen den Schutz vor physischen und logischen Angriffen. Quantensichere Verschlüsselung und 99.9999 Prozent Verfügbarkeit machen sie ideal für kritische Workloads[vi]. Durch die Integration mit IBMs Spectrum Virtualize wird zudem die nahtlose Datenmigration und -replikation über verschiedene Standorte hinweg gewährleistet. IBM PowerSC, eine Sicherheits- und Compliance-Lösung für virtualisierte Umgebungen auf IBM Power-Servern, die Funktionen wie automatische Konfigurationsprüfung, Patch-Management, Firewall und Mehrfachauthentifizierung bietet, hilft zusätzlich, die Sicherheit der IBM Power-Systeme zu erhöhen, Bedrohungen in Echtzeit zu erkennen, die Einhaltung von Vorschriften (Compliance) zu automatisieren und sicherzustellen sowie die Audit-Bereitschaft in regulierten Branchen zu vereinfachen.
Ein ganzheitlicher Schutzansatz
Die Kombination von FCM4, Storage Defender und Power11 schafft ein einzigartiges Ökosystem für Cyber-Resilienz. Skalierbar für hybride Multi-Cloud-Umgebungen, unterstützt dieses Trio Unternehmen dabei, den neuesten Ransomware-Gruppen und anderen Bedrohungen einen Schritt voraus zu sein. FCM4 erkennt Bedrohungen auf Block-Ebene in primären Speichern. Storage Defender sichert sekundäre Daten mit KI-gestützter Visualisierung. Power11 beschleunigt die Analyse und Wiederherstellung über IBM Power Cyber Vault. Diese Integration ermöglicht die Erkennung von Anomalien in weniger als einer Minute. Sie reduziert Wiederherstellungszeiten massiv und spart Kosten. Besonders wichtig ist dieser Schutz in regulierten Branchen, zum Beispiel dem Gesundheitswesen. Dieser Sektor ist ein Hauptziel für Cyberangriffe, was eine effektive digitale Resilienz unerlässlich macht. Personenbezogene Daten, wie Patientenakten, sind durch Gesetze wie die DSGVO (EU) oder HIPAA (USA)[vii] streng geschützt. Angriffe durch Ransomware, die zu Datenlecks führen, können zu hohen Bussgeldern und Vertrauensverlust führen.
Mit FCM4, Storage Defender und Power11 bietet IBM eine zukunftssichere Lösung gegen Cybergefahren. UMB ist IBM Elite Partner mit über 350 Zertifizierungen. Wir sind bereit, Sie bei der Implementierung dieser Technologien zu unterstützen. Kontaktieren Sie uns für eine Beratung und erfahren Sie, wie Sie Ihre Daten schützen können.
[i] CRA_2024_Year-in-Review.pdf
[ii] Cyberattacken: Jeder vierte Angriff gefährdet die Gesundheit der Patienten
[iii]Fortinet 2025 Global Threat Landscape Report
[iv]Was ist SIEM? | Trend Micro
[v] Cybersecurity Framework | NIST
[vi] IBM Power11 setzt neue Maßstäbe für die IT in Unternehmen
[vii]What is HIPAA compliance, and why is it important? | Fortinet




